Kategorie: Garten

Pflanzen und Tiere

Weiden schneiteln

Wie jedes Jahr im Winter waren wir regional unterwegs um einige der Kopfweiden zu schneiteln.

Baumschnitt

frischer Schnitt

Zum Erhalt der Kulturlandschaft haben wir diese Aufgabe ehrenamtlich übernommen. In den kalten Wintermonaten eine schöne Abwechslung und gleichzeitig ein intensives Outdoor-Fitnesstraining. In früheren Zeiten wurde dies von den Landwirten erledigt, da die Triebe für Flechtarbeiten und als Viehfutter dienten.

Schnitttgut

Schnitttgut von einer jungen Kopfweide

Dies ist eine recht junge Kopfweide, die zur Zeit jährlich geschneitelt wird. Dabei werden alle Triebe mit einer Astschere bzw. Astsäge abgeschnitten. Beste Erfahrungen haben wir dabei  mit den Fiskars Produkten gemacht, nachdem uns einige Scheren und Sägen kaputt gingen oder die Kraftumsetzung nicht gut war.

Junge Kopfweide wird geschneitelt mit einer Fiskars Amboss Schere.

Winterschnitt

Weiden sind sehr lebensfreudige und kräftige Bäume. die jedes Jahr wieder neu austreiben.

Kopfweide mit einjährigem Austrieb

Austrieb nach einem Jahr

Durch den Schnitt bilden sich Faulstellen und verschiedene Höhlen. Mit der Zeit entsteht dort ein eigenes Biotop. Es wird besiedelt von Insekten, Schmetterlingen, Fledermäusen, Käuzen und anderen Tieren.

Faulstellen und Höhlen im alten Holz

Faulstellen und Höhlen im alten Holz

Die meiste Zeit lugte die Sonne zwischen den Bäumen hervor und brachte eine leise Ahnung des Vorfrühlings mit.

Sonnenstrahlen an einem Wintertag

Sonnenstrahlen an einem Wintertag

Nach einem halben Tag waren alle Arbeiten verrichtet und es wartete eine heiße Suppe auf uns. Genau das richtige zum Aufwärmen. In dieser Wintersaison warten noch Kopfweiden an anderer Stelle auf uns und vielleicht nehme ich meine Kamera wieder mit.

 

 

Ein Winter der kein Winter ist

Zwei Tage vor Silvester und weder Schnee noch Eiseskälte. Die meiste Zeit regnet es. Der Boden ist voll mit Wasser und bei jedem Schritt sinkt man in den weichen Boden ein.

Einen der wenigen regenfreien und kälteren Tage habe ich für einen kurzen Garten-Streifzug genutzt. Am Morgen war der Boden sogar etwas gefroren und der leichte Schneegraupel hinterließ Spuren an den Pflanzen.

Treibende Narzissen in einem Topf

Frost im Narzissentopf

Letzten Winter zogen drei kleine Narzissentöpfe ein. Ein Hauch von grün für die kalte Jahreszeit. Nach Abblühen hatte ich sie das Jahr über im Garten stehen, unter dem Apfelbaum. So waren sie geschützt vor zuviel Sonne und konnten im Regen nicht faulen. Ein dichtes Wurzelgeflecht haben sie mittlerweile ausgebildet und nach dem Winter werden sie dieses Jahr in ein Beet gepflanzt.

 

Rote Rose im Winter

Rote Rose im Winter

Die Kletterrosen im hinteren Teil des Gartens zeigen immer noch die ein oder andere Blüte. Ein klein wenig zerzaust und verblüht sind sie eine besondere Augenweide in dieser Jahreszeit.

 

Ein Hauch von Weiß an der Clematis

Ein Hauch von Weiß an der Clematis

Wie kleine Federpuschel im Wind leuchten die verblühten weißen Blütenstempel der Clematis. Erstaunlich wie lang sie den Stürmen und dem Regen trotzden können, bevor sie ganz abgefallen sind.

Dezemberlicht

An unserem späten Apfelbaum ernten wir nicht alle Äpfel. Einige bleiben hängen und sind im Winter eine willkommene Abwechslung für Amseln und andere Gartenbesucher.

Wintervorrat für die Vögel

 

Der Sonne zugewandt und fast komplett bedeckt reckt die kleine Margerite ihre letzte Blüte dem Licht zu.

Zwergmargerite

 

Zwischen den kahlen Sträuchern wachsen kleine Ableger empor, die nur jetzt genügend Licht zum Wachstum erhalten.

Goldene Blätter an einem kleinen Strauchableger

 

Einen Keller voll Wasser hatten wir vergangene Woche und damit viel viel Arbeit. Die verrückte Bank stand über dem Abwasserkanal und kann jetzt nach erfolgreicher Reparatur wieder zurück an ihrem Platz.

Verrückte Bank

 

Die Heide oder ist es doch eine Erika zeigt bei der kalten Witterung ihre ersten Blüten.

Winterblüten

Tomaten im Dezember

Ernte im Dezember

nach einem mäßigem Tomatenjahr, viele Pflanzen trugen nur wenige Tomaten und diese reiften sehr langsam, wurde es vergangene Woche Zeit für die letzte Ernte. So spät im Jahr standen die Jahre davor keine Tomaten mehr im Freien.

Grüne Tomaten an der Hauswand

Nachdem die Pflanzen abgeerntet und im Komposter gelandet sind, blieb eine kleine Menge grüner Tomaten übrig.

Schale mit Tomaten

Besonders die kleinen Minitomaten waren sehr spät reif. Jetzt dürfen die letzten im Haus nachreifen.

Minitomaten auf einem Reifebrett

Felberich Schnitt

Verblühter Felberich

An einem sehr schattigen Platz steht der verblühte Felberich, Gilbweiderich (Lysimachia). Er hatte sich im Lauf der Jahre nach vorn in ein Halbschattenbeet ausgebreitet und verschwindet in der Schattenecke zunehmend.

Mit seinem Wuchs spendet er den Tomatenpflanzen, die am Rande des Halbschattenbeetes stehen, angenehmen Schatten im Hochsommer.

Im Herbst jedoch muss er weichen, damit wir die Tomatenpflanzen roden können.

Mit einem kleinen Stückchen Draht wird aus dem Felberich ein Bündel geschnürt.

Gartenschere

Mit der Gartenschere wird ein Stück Draht abgeschnitten.

Felberichbündel

Das Schnittgut wird zur Herbst- und Winterdeko.

Jetzt ist Platz um die Tomaten zu roden. Hinter den vertrockneten Blättern lugten noch zwei Tomaten hervor.

Zwei Tomaten

Die letzten Tomaten im Herbst